Das 9. Fate – Tipps zum Umgang mit einer neuen Ära

Gut zu wissen: Wissenschaftler fanden heraus, dass für Menschen, die eher zur Eile neigen und es vorziehen „mal eben“ etwas zu machen, die Zeit tatsächlich schneller vergeht als bei denen, die Langsamkeit zelebrieren. Dem passen sich die Körperzellen übrigens an und altern schneller oder langsamer, ganz und gar abhängig von der persönlichen Einstellung ihrer „Besitzer“.

Dennoch sind wir seit Beginn des Jahres mit einer neuen Zeitqualität konfrontiert. Diese Ära wird in Feng Shui Fachkreisen auch das 9. Fate genannt und es dauert bis 2044. Die einzelnen Fates, neun an der Zahl, leiten sich ab aus den 64 Hexagrammen des IGing. Das 9. Fate besteht aus 3 Yang Linien. Dreimal Yang das ist auch Kin, der Vater, das sind die Richtungen Süden und Nordwesten, das ist himmlische Energie in Reinform und das Element Feuer.

Das könnten die Folgen sein

Dreimal Yang, das sagt schon alles: Es handelt sich um schnelle, aktive Energie, die zu „Tun“ drängt. Plötzliche Umschwünge und unerwartete Ereignisse bestimmen nun das Tagesgeschehen. Angesagt ist, Gelegenheiten fix zu erkennen und blitzschnell zu entscheiden: Ja oder Nein. Will ich, oder will ich nicht. Für (langatmige) Diskussionen oder das Abwägen einer Sache fehlt schlicht die Geduld. Viele werden sich getrieben fühlen und weiter ausbrennen (Burn-Out).

Weil es zunehmend an fundierten Wissensgrundlagen mangelt, werden konsequent durchdachte Entscheidungen seltener: „Das kann man doch mal eben googeln“, lautet das Mantra der eiligen Zeit. Stetig wachsendes Vertrauen in die Technik gepaart mit revolutionären Erfindungen wird dazu führen, dass neue Technologien (die uns das Denken abnehmen sollen) auch weiterhin den Markt überfluten.

Auch nicht schön: Konflikte und Streit werden schneller zu Trennungen führen. Wo früher noch zugehört und verhandelt wurde gab es Kompromisse und Ziel war eine Win-Win Situation zu erreichen. Nicht nur auf der „politischen Bühne“ wird heute vorgelebt, dass diese Tugenden seltener werden.

Gleichzeitig schließen sich Menschen zusammen, und ein neues Gemeinschaftsgefühl breitet sich aus. Alternative Lebensformen werden gesellschaftsfähig und die Bereitschaft, sich für „das Größere“ einzusetzen, wächst. Geld verdienen steht in vielen Lebensentwürfen nicht mehr an erster Stelle. Dafür wird über den Tellerrand geschaut und achtsames Leben im Einklang mit allen Wesen und der Erde zelebriert.

Wenn alles um mich herum schneller wird – wie bleibe ich ruhig?

Erhöht sich die Geschwindigkeit, ich sag es gleich, werden nicht alle mithalten können. Doch warum auch? Viel wichtiger als sich dem Tempo anzupassen und sich dabei zu verausgaben wäre (besonders für Hochsensible): Innehalten und sich fragen „Wie bleibe ich gesund?“

Ein erster Schritt dahin: Das Vergleichen stoppen. Denn Vergleiche mit anderen werden dem Selbst selten gerecht. Hilfreicher wäre sich zu fragen: Welches Pensum kann ich schaffen? Was brauche ich danach, um mich zu erholen? Wenn ich mich von allen Erwartungen befreie, was bleibt dann von mir übrig? Was würde ich jetzt am liebsten tun und kann ich es mir eingestehen?

Ein nächster Schritt lädt ein, sich Zuhause, im Büro oder im Garten gründlich umzuschauen, und sich zu fragen: Gefällt mir was ich sehe? Habe ich hier einen Ruhepunkt? Kenn’ ich drinnen und draußen meinen Lieblingsplatz? Wie oft halte ich mich da auf? Mal ehrlich: Reicht das? Kenne ich Atemtechniken, die mir helfen, schnell zurück zu finden ins Jetzt, wenn Herz und Gedanken rasen?

Der Fels in der Brandung sein

Wir kennen alle die Sicherheitshinweise im Flugzeug: Bei Luftknappheit setze sich jeder zuerst selbst die Atemmaske auf, um dann Anderen behilflich zu sein. Salopp formuliert könnte das bedeuten:

Wer nicht gut für sich zu sorgen weiß, kann das auch nicht für andere tun. Wer selbst nicht ab und zu inne hält und sich Pausen gönnt, wird wenig Verständnis aufbringen für die, die regelmäßig eine Auszeit nehmen. Wer die Stille nicht aushält, in der sich das Urwissen zu Wort meldet findet in turbulenten Gewässern keinen Ankerpunkt. Was tun?

Zauberwort: Disziplin

Disziplin ist ein oft verpönter Begriff, er erinnert an Drill, Härte oder Starre. Doch weit gefehlt, Disziplin heißt nichts anderes, als über den eigenen Willen zu gebieten. Und wer sich in diesen Zeiten keiner (inneren) Disziplin unterwerfen kann, den werden Ablenkungen über kurz oder lang aus der Bahn werfen. Das Handy piept, Facebook lockt, der Blick ist auf’s Display geklebt. Hier ein aufblinkendes Licht, dort der neueste Schrei.

Da hilft nur eins: Ablenkungen ausschalten, eine Weile „Offline“ bleiben und den Fokus halten. Wenn’s nicht anders gelingt, eine Liste schreiben. Klar benennen:

  • Was ist mein Ziel?
    o Kurz innehalten und prüfen: Ist es wirklich meins, ist es realistisch, was habe ich in der Hand, um es zu erreichen?

• Welche Teilschritte führen dahin?

• Bis wann will ich es erreicht haben?
o Wieder kurz prüfen: Ist das realistisch oder überfordere ich mich?

• Wichtig: Womit belohne ich mich wenn ich angekommen bin?

Und dann: Konsequent bleiben.

Wem das nicht gelingt, darf mich gerne ansprechen – sowohl im Feng Shui als auch in der systemischen Arbeit kennen wir Methoden, um Ursachen oder innere Widerstände zu ergründen, Hindernisse auszuräumen und dran zu bleiben. Versprochen!

 

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„Frag doch den Grundriss!" Eine Kombination aus Feng Shui und systemischer Arbeit

 

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